Wie ein Oldtimer unterwegs!

Ja, so ist das halt wenn man ein Handicap hat. Man passt sich dem Körper an. Was für mich eine Tragödie war, ist jetzt ein Segen. Wie kann so etwas zum Segen werden. Ansichts Sache, ich genieße jetzt das Tempo einer Schnecke. Wie gibt es das, ich habe jetzt Zeit meine Umgebung, meinen Weg zu betrachten. Ich laufe nicht mehr an kleinen Dingen vorbei. Ich bleibe stehen und betrachte die am Wegesrand liegende Pflanze, Tierchen, Steine. Ich schaue den Ameisen und Schnecken oder Käferchen zu, wie sie ihren Tätigkeiten nachgehen. Heute habe ich Schmetterlinge auch schon gesehen, und das auf 1200 Meter, der Frühling ist jetzt im Gebirge angekommen. Ich gehe am Waldweg entdecke eine kleine Holzscheibe. Mir fällt das Gedicht von Rilke ein,

sdr

Ich gehe weiter und sehe einen Schmetterling und denke über dieses Wunder der Natur nach. Vom Ei bis zum Schmetterling. Dieses Insekt läuft verschiedene Entwicklungsstufen durch. Genau so wie wir Menschen. Bei uns geht es nicht nur um die körperliche Veränderung sondern auch um die geistige Entwicklung. Natürlich gibt es auch Personen die sich geistig religiös nicht entwickeln. Sie brauchen keinen Glauben. Sie sind der Meinung das war es, wenn man stirbt ist man Tod. Aus und vorbei. Sie klammern sich an das Geld an ihren Besitz und an ihr Leben. Für mich geht die Reise weiter. Ich glaube an das ewige Leben. Ich glaube daran was uns die Bibel lehrt. Ich habe keine Angst vor dem Sterben, ich bin bereit wenn Jesus oder Gott Vater zu mir sagt es ist Zeit zu gehen. Ich habe gelernt das, dass Vertrauen das wichtigste ist. Das Vertrauen im Glaube, das Vertrauen in der Partnerschaft, das Vertrauen zu Freundschaften.

Ich gehe weiter und sehe 2 Bäume die wie ein Tor wirken.

Baum Tor

Wie ein Tor, Tür wo führt diese hin. Meine Gedanken gehen weiter, wenn man durch die Tür oder Tor geht wissen wir nicht was uns erwartet. In meinem Leben habe ich schon viele Tore geöffnet. Eine neue Arbeit eine neue Beziehung ein Wohnungswechsel. Wie geht es mir dabei, früher ohne richtigen Glauben, war ich oft panisch, ratlos, verzweifelt.

Durch meine Erkrankungen habe ich zum Glauben gefunden. Von der Papier Christin zur praktizierende Christin. Der tägliche Begleiter ist die Bibel. Dort habe ich gelernt, das es Situationen im Leben gibt die wir nur mit Gottvertrauen lösen können. Jede Situation ist eine Bereicherung. Auch wenn ich noch immer überrascht werde und ich auch mal tief durchatmen muss oder gar weine. Ich weis es ist lösbar.. Solange ich Gott Vater und Jesus Christus an meiner Seite habe. Ich bin nicht alleine.

Ein Stück weiter entdecke ich eine Pest wurz.

Pestwurz

Wie schön ist diese Pflanze einer der Wunder der Natur. Ich danke für diese schöne Pflanze, Dankbarkeit gegenüber der Schöpfung.

Nun sehe ich am Wegesrand einen kleinen Fichten Baum, gebrochen. Aber welch eine Kraft die Natur hat. Er wächst weiter.

Gebrochen und wächst

Ich gehe weiter und sehe einen verletzten Baum und was für Kräfte der Baum entwickelt. Er lässt das Pech über seine Wunde fließen. Pech wurde wissenschaftlich untersucht und ist eine Substanz die gegen Bakterien, Pilze und Viren wirkt.

Heilendes Pech

Nun Es ist Zeit eine Rast einzulegen.

Gismo mein Begleiter

Nun schweift mein Blick über die wunderschöne Landschaft.

Rastplatz über der Remise.

Ich genieße die Sonne und die gute Luft ich freue mich das ich hier sein kann. Langsam wie ein Oldtimer, wie eine Schnecke habe ich die Gegend erkundigt. Ich habe gelernt die kleinen Dinge im Leben zu genießen.

Zum Schluss meiner Wanderung entdecke ich noch einen Ameisenhaufen. Die fleißig den Frühlingstag zum Arbeiten nutzen.

Fleißige Ameisen

Dies ist mir während der Wanderung eingefallen. Es hat alles einen Sinn. Leider erkennen wir dies erst später.

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