Genieße den Augenblick.

Ich denke gerne an diese Geschichte. Der Schüler fragt seinen Meister. „Sag mir Meister, wie finde ich die Ruhe in mir, so wie du sie gefunden hast?“ Der Meister antwortete : „Lerne im Moment zu Leben. „. Der Schüler fragt erneut :“Wie im Moment zu leben?“ Der Meister antwortete :“ Du musst lernen, wenn Du gehst so gehst Du, wenn Du stehst so stehst Du, wenn Du sitzt so sitzt Du, wenn Du isst so isst Du.“ Der Schüler wusste immer noch nicht was der Meister meinte und fragte nochmals nach. “ Meister, ich gehe, ich stehe, ich sitze und ich esse, ich mache es so wie du. Der Meister schaute seine Schüler liebevoll an und sagte :“ Du gehst und denkst schon an das stehen, du sitzt und denkst schon an das Essen. Du musst lernen wenn du gehst dann konzentriere dich auf deine Schritte, spüre den Boden unter dir und fühle es, wenn du stehst spüre deine Fußsohlen auf der Erde, spüre die Kraft der Erde konzentriere dich darauf. Wenn du sitzt so spüre deine Verbindungen zu deiner Atmung und deines Herzens, spüre es. Wenn du isst so erfreue dich über die Gaben der Erde und den Geschmack des essen, spüre die Vielfalt der Geschmäcker und Düfte des Essens. Esse nicht nur weil du Hunger hast um diesen zu stillen. Genieße es in all seiner Facetten. Lerne, dich auf das zu konzentrieren was du gerade tust. Du wirst erkennen, wie viel mehr der Augenblick wert ist.

Bewegung

Wie wichtig ist doch die Bewegung, es ist nicht nur die körperliche sondern auch die geistige Beweglichkeit wichtig. Ich gehe jeden Tag, an guten Tagen länger bei schlechten Tagen weniger. Ich passe mich meinem Körper an. Genau wie ich meine geistige Beweglichkeit anpasse. Trifft mich der, Fibro fog dann bleibe ich in meiner gewohnten Umgebung. Ziehe mich von der öffentlichen Unterhaltung zurück. Ich mache Dinge die tief in meinen Gedächnis gespeichert sind. Da kann dann am wenigsten passieren. Ich schreibe mir an diesen Tagen alles genau auf. Damit ich nichts vergessen kann. An anderen guten Tagen trainiere ich mein Gedächnis. Kleine Reime, Kopfrechnen ist angesagt. Das geht recht gut bei mir weil ich im Büro Rechnungen schreibe. Ich rechne dann die Positionen im Kopf mit. Ich finde es wichtig die Situationen im Alltag als Gedächnis Training zu nützen. Genau so ist es mit meiner Einkaufsliste. Ich schreibe sie auf und bevor ich zahlen gehe kontrolliere ich nach. Wie freue ich mich wenn das geklappt hat. Das sind dann die kleinen Erfolge im Alltag. Wichtig ist für die Fibros nicht in die Verzweiflung zu verfallen. Die Erfolge hervorzuheben und mit den nicht so guten Tagen den Frieden zu finden. „IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT!“

Die Psychoschiene

Heute war ich schon wieder einmal beim Arzt. Ich gehe schon mit schlechtem Gewissen zu den Ärzten. Ich fühle mich falsch am Platze. Aber was soll ich tun? Ich brauche ja meine verschiedenen Medikamente. Heute war wieder so ein Tag. Mein Hausarzt hat mir nun eine Einweisung in eine psychosomatische Klinik mitgegeben. Er meinte dies sei noch eine Möglichkeit, 6 bis 8 Wochen Aufenthalt. Ebenfalls wurde das Thema Frühpension besprochen. Auch da hätte ich dann bessere Chancen. Weil da drückt die Krankenkasse eher ein Auge zu. Na dann, bin ich wieder einmal auf der Psychoschiene gelandet. Wo wird mich der Zug wohl hinbringen. Werde ich sehen, ich kann es nicht ändern. Alleine die Arzt Briefe. Die Patienten kommt mit einer Unmengen an Befunden zur Untersuchung. Jedoch keiner ist auffällig und erklärt die Symptome der Patienten. Ich habe es satt, das bis jetzt immer noch keine richtige Anerkennung für diese Erkrankung gibt. Es gibt auch keine Aufklärung dafür in der Öffentlichkeit wie für Diabetes oder Kreislauf Erkrankungen. Die Fibromyalgie hat noch kein Gesicht. Immer noch werden viele von uns in die psycho Ecke gestellt. Mittlerweile zweifle ich an meinem Verstand. Aber die Schmerzen sind da. Tag und Nacht. Ein Dauerschmerz. Nach dem halben Tag muss ich mich niederlegen. Ich würde es nicht mehr aushalten. Es gibt Tage, da muss ich mich nach 1 Stunde schon wieder hinlegen. Die Schmerzen am Körper lasse es nicht mehr zu, dass ich auf bleibe. Aber es ist ja psychosomatisch. Das ist eine der einfachsten Dinge, die Psyche ist Schuld. Ich hoffe inständig das ich es noch erleben darf, ich bin Mitte 50 das es eine Untersuchung gibt wo wirklich diese Krankheit Diagnostiziert werden kann. Durch ein Befund Verfahren, das es eine Erkrankung des Körpers ist. Wie erhöhte Leber Werte zum Beispiel. Das würde entlich das Dogma Psycho von den Fibros nehmen.

Ich bin nie Schuld!!!!

Kennt jemand diesen Spruch, sicher jeder kennt solche Mitmenschen. Diese Menschen, sind nie an etwas Schuld. Nicht nur, wenn sie vergessen haben ihren Wecker zu stellen. Sofort ist ein Schuldiger gefunden. „Du brauchst dich gar nicht zu beschweren, hättest du mich doch geweckt.“ Genauso werden andere für ihr Leben in Verantwortung gezogen. Du bist Schuld für, meine Schulausbildung, für meine Partnerschaft, wenn eine Scheidung ist oder Trennung sind immer die Anderen Schuld. Der Satz ist oft zu hören, du hast mein Leben zerstört, du willst das ich nicht glücklich werde, du du du bist Schuld. Genau 1 Schuld hat man, man beschäftigt sich mit diesen Menschen. Man schafft ja dem Menschen nicht an in der Ehe z. B. Fremd zu gehen, den Partner zu verlassen oder sich scheiden zu lassen. Aber der einfachste Weg ist immer. Du bist Schuld! Diese Menschen fangen mit Kleinigkeiten an, siehe Wecker und enden bei großen Lebensentscheidungen. Aber diese Menschen können für sich selbst keine Verantwortung übernehmen und geschweige gegenüber ihren Kindern. Diese Menschen haben ein schwaches Selbstbewusstsein genau so eine falsche Körper Wahrnehmung. Sie werden immer jemanden brauchen der Schuld hat, immer. Genau diesen Menschen schaffen es aber immer wieder, dem Gegenüber ein schlechtes Gewissen zu geben. Aber lassen wir uns von diesen Menschen keine schlechtes Gewissen einreden. Gerade wir Fibros neigen gerne dazu, gleich das du bist Schuld, sich zu Herzen zu nehmen. Wir müssen lernen unsere Seele vor solchen Menschen und Schuldzuweisungen zu schützen. Gerade für unsere Gesundheit sind diese negativen Worte Gift. Sagt diesen Menschen einfach:“ Es ist das einfachste mir die Schuld zu geben, wenn man für sein eigenes Tun und Handeln die Verantwortung nicht übernehmen möchte.“ Für solche Spiele ist man nicht zu haben. Es ist besser sich vor diesen Personen zu distanzieren. Das Leben wird viel leichter. Ohne diesen Persönlichkeiten, die selbst nicht mit ihrem Leben zu recht kommen.

Von Arzt zu Arzt….

Ich glaube, dass ich Monate wenn nicht Jahre im Wartezimmer in Arztpraxen oder Krankenhäusern verbracht habe. Jeder dieser Besuche stellte nicht nur für mich eine Herausforderung da., nein auch bei den Ärzten war mein Auftreten eine Tragödie, in ein oderen mehreren Akten. Jeder wollte mir helfen, Blutabnahme, röntgen und mri Untersuchungen. Alle hatten das gleiche. Wir haben nichts gefunden, oder dieses Ergebnis kann ihre Schmerzen und Zustände nicht erklären. Aber ich konnte ihnen ja ein Medikament aufschreiben oder Massage oder Bewegung stherapie. Ebenso wurde ich immer gefragt sind sie eh in Psychiatrischer Behandlung. Leider wird man gerne als Psycho hingestellt. Das hat alles Ursachen in der Vergangenheit und in der Seele. Ich kann dazu nichts sagen. Nur das ich jahrelang in Psychologischer Behandlung war. Wegen meiner Fibro. Gebracht hat es mir wenig. Eine starke Erleichterung meines Geld Beutels. Es ist wichtig für sich selbst eine Lösung zu finden. Mit Unterstützung der Familie oder vertrauens Arzt ein erträgliches Leben zu finden. Für mich war die Entscheidung klar, ich bin der Regisseur meines Lebens. ICH WURDE ZUM MOMENT GENIESSER. Das bedeutet wenn ich einen guten Tag habe, kann ich tolle Dinge machen. Wenn nicht genieße ich im Bett ein gutes Buch höre Musik oder schreibe an meinem Blog. Ich bin eine Moment Genießerin. Ich hoffe ihr könnt ebenfalls zur Gruppe der Moment Genießer/in werden. Es ist keine große Kunst. Ich kann auch beim spazieren gehen eine sein. Sei es das bedrachtung der Natur.

dig
sdr

Es ist nicht,

genug zu wissen, man muss es auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. (Johann Wolfgang Goethe)

Genau dieser Satz ist für mich sehr schwer. Durch meine Krankheit weis ich was mir fehlt, ich weis auch was ich will jedoch beim TUN. Da gibt es ja ein Problem. Gestern bin ich wie jeden Tag spazieren gegange, gestern war wieder so ein Gang wo ich nicht wusste wie ich meine gewohnte Strecke bewältigen könnte. Meine Beine haben mir so weh getan. Ich bin Schritte gegangen wie eine 80 jährige Frau, kleine Schritte. Schritt für Schritt. Nach 100 m lief mir bereits der Schweiß über das Gesicht, ich bemerkte das auch mein Körper stark zu Schwitzen anfing. Früher bin ich, wie ein Wiesel durch die gegend gelaufen und nun? Ich ging neben mir mein Hund Schritt für Schritt. Balu mein großer Bernhardiner merkte sofort das es mir nicht so gut geht. Da geht er langsam neben mir das ich mich an ihm festhalten kann. So gingen wir zwei Schritt für Schritt.

Als ich nicht mehr konnte, wollte ich meinen Mann anrufen, hatte jedoch kein Handy dabei. Also, es blieb mir nun nichts anderes, übrig als mich wieder nach Hause zu schleppen. Es war wie ein Maraton, wie das erklimmen des Großglockners, ein fast unlösbares Problem. Ich setzte Schritt für Schritt, fing an zu beten, der Schweiß schoß mir aus allen Poren. Die Atmung fing an Probleme zu bereiten. Ich konzentrierte mich auf den Weg und ich kam nach 1 Stunde komplett fertig daheim an. Meine Gedanken gingen in diese Richtung, warum kann man diese Krankheit nicht messen, warum sieht man diese heimtückische Erkrankung nicht, die mir mein Leben zur Hölle macht. Warum? Ich kann dies nicht verstehen, das Gehen, das Sitzen das Liegen Schmerzt. Das Leben ist ein SCHMERZ. Warum? Das Leben ist lebenswert sagt man, oder? Wie lange ? Man stirbt an dieser Krankheit nicht, TOLL. Aber ? Gerade das Naßkalte Wetter ist für die Fibros nicht das Beste. Genau da wird die Krankheit massiv verstärkt. Man spürt Muskeln am Körper die man glaubt gar nicht zu besitzen. Bei uns ist das Wetter oft sehr nass – kalt. Ich müsste auswandern. Dort wo viel Sonne und mildes Klima ist. Aber es ist ja alles nicht so einfach. Wichtig ist jedoch immer noch das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Oft gar nicht so einfach. Aber auch in dieser Situation muss man es tun, es wird wieder ein bisschen bessere Tage geben.

So wie der Baum sich auf den Felsen hält, muß man sich am Leben halten. Das Leben ist drotzdem Lebenswert.

Manchmal ist es….

Besser man legt sich nieder. Heute ist so ein Tag. Ich habe sehr schlecht geschlafen. Meine Beine, Hüfte und Halswirbelsäule liesen mich nicht schlafen. Mit dem Erfolg das mein Kreislauf verrückt spielt. Mir ist so übel und schlecht geworden, dass ich mich ins Bett gelegt habe. Ebenso hatte ich dabei einen Schweißausbruch, dann merkte ich durch mein Ohrensausen und Tunnelblick, dass ich kurz vor der Ohnmacht stand. Ich setzte mich nieder und wartete darauf, dass es besser wurde. Danach schleppte ich mich noch ins Bett und da bin ich nun. 1 Glas Wasser schluckweise zu mir genommen und mein Blutdruck ist nun wieder auf 115 zu 85 und es geht mir besser. Das mit dem Kreislauf ist schon so eine blöde Sache. Ich habe es leider immer wieder einmal, wenn ich nicht gut geschlafen habe. Der heutige Tag hat mit Regen begonnen und nun scheint die Sonne es ist furchtbar dampfig. Auch das spielt sicher eine Rolle. Aber so ist es halt. Ich kann daran nichts ändern. Ich glaube das ist die große Herausforderung an die fibro Betroffenen, man kann keinen Tag so richtig Planen. Es ist oft wie verhext. Nimmt man sich was besonderes vor, da kommt irgendwie immer etwas daher. Ich habe gelernt, nichts mehr zu planen. Ich habe gelernt im Moment zu leben. Ich habe gelernt die kleinen Dinge im Leben zu genießen. Ich habe gelernt die Tage wo es mir besser geht zu leben, richtig zu Erleben. Ich habe gelernt mir nicht mein eigener Feind zu sein. Ich habe gelernt, ganz im jetzt zu sein. Jetzt ist jetzt und nicht 1 Sekunde in der Zukunft.
Ich bin jetzt!

mde

„Verbringe die Zeit nicht,

mit der Suche nach einem Hinderniss. Vielleicht ist keines da.“ ( Franz Kafka)

Für mich ist dieses Spruch genial. Wie viel Zeit verbringen wir wirklich mit der Suche nach dem, vielleicht, aber, wenn, warum, wieso. Wir verbauen uns den Weg durch diese Lebenseinstellung. Was will das Leben eigentlich von uns. Das wir das Leben so Leben wie ein alter Spruch, “ Das Leben ist kurz und beschissen wie eine Hühnerleiter.“ Oder verbringen wir unser Leben, Guten Morgen Tag, bin ich froh das es dich gibt. Heute könntest du der beste in meinem Leben werden. Wie wertvoll du bist! Gehe mit bedacht und sehr behutsam mit dir um. Wir gehen mit uns selbst strenger ins Gericht wie mit unseren Kindern, Partner oder Freunde oder Freundinen. Wir würden doch diesen, geliebten Menschen nicht Dinge, Sachen zumuten die er nicht will. Aber wie oft, machen wir gerade diese Dinge und Sachen nur um anderen zu gefallen und weil wir ja sooo nette Menschen sind. Wir verlangen schon diese Dinge und Sachen von uns. Wo steckt da die Logik dahinter? Wie wertvoll bin ich mir, selbst? Mache ich es als Pflichtgefühl als Höflichkeit, wegen meiner Erziehung, das ich diese Dinge und Sachen erfülle. Oder?

Manche sind sogar so weit in ihren absurden Gedanken wie. Ich bin zum Leiden geboren. Ich benötige keine Hilfe oder Mitgefühl. Fühle ich mich bereits nicht mehr, das ich kein Mitgefühl mehr benötige. Sind meine Gefühle bereits erkaltet, mir selbst gegenüber. Habe ich verlernt meinem eigenen Ich, Flügeln zu verleihen. Solange, ich mir selbst nicht mehr Liebe oder für andere nur da bin, wegen der Pflichterfüllung, werde ich meiner Seele, dem eigenen Ich keine Flügel verleihen können.

Diese Flügel werden aus verschiedene Gedanken gebildet. Das Ich Gefühl, die Liebe an meinen Körper, die Liebe an meine Fehler, die Liebe an meine Vergangenheit. Die Liebe an meine Träume und Phantasien. Genau dies sind die Baumaterialien für unsere Flügel. Aber wir haben es verlernt diese zu finden und zu benutzen.

Heute war meine Enkeltochter zu Besuch, sie wird 4 Jahre alt. Sie hat, die schöne Schöpferische Phase, die in der Spiel-und Phantasiewelt. Wir spielten aus erstes mit der Ritterburg, meine Enkeltochter war natürlich die Prinzessin, ich der Ritter mit dem Pferd Camenber. Dann mussten noch Tiere dazu wie Hühner, Schweine, Schafe ein Stall wurde gebaut, ein See in einer Schüssel wo ein Troll schwamm. Blumen mit einer Fee. So spielten wir eine Zeit, dann wurde gemalen eine Fee mit einer Blumenwiese und zuletzt wurde noch ein Feenzauberstab gebastelt. Wo durch den Feenspruch, jeder zu einem anderen Tier wurde. Ich möchte damit zeigen wie viel Phantasie in einer Kinderwelt vorhanden ist. Das Spiel von der Ritterburg fing an sich zu veränderen, bis wir dann draußen im Garten mit der Zauberlupe und dem Feenstab, die Zauberkräuter suchen gingen.

Mit Feenzauberstab

Dieser Vormittag mit meiner Enkeltochter zeigte mir wieder auf, in welcher schwere der Gedanken ich Lebe. Heute war auch für mich ein Vormittag in der Phantasiewelt. DANKE

Leben heißt sich GUTES TUN.

Wer bin ich?

Wer bin ich?

Ich bin wer,

wer bin ich,

ich bin ich,

suche in mir

mein ich,

finde es nicht.

Nichtigkeit in mir.

Die Suche in mir muss beginnen.

Es gibt kein entrinnen.

Erinnerungen fangen an zu entspringen,

aus meiner Seelenquelle

Vergangenes,

Gegenwärtiges,

Zukünftiges entsteht.

Stehe auf Seelenkind,

entstehe neu,

im meinen Sein, zu meinem Heile.

Ich schreibe sehr gerne Gedichte hier ist wieder eines von mir, ich kann durch meine Gedichte meine Gedanken meinen Kummer oder Schmerz verarbeiten. Die Gedanken werden zu Worten. Versucht es doch auch einmal, aller Anfang beginnt mit dem ersten Schritt.

Und Sie sind noch nicht….

In Früh Pension??? Genau diese erstaunte Frage stellte mir eine Oberärztin. Ich habe geantwortet :“Nein leider noch nicht.“ Ich versuche jeden Tag arbeiten zu gehen. Aber es ist sehr schwer, diese Schmerzen am ganzen Körper zu haben. Derzeit hänge ich in einem Fibro Schub fest. Ich habe derzeit massive Schmerzen. Jedes gehen und stehen ist unerträglich, auch das liegen im Bett ist fast nicht möglich. Ich finde derzeit keine Position wo die Schmerzen erträglicher werden. Für Personen die diese Krankheit nicht kennen ist, dass glaube ich nicht nachvollziehbar. Dumpf, stechend, bohrend, reißende, ziehende Schmerzen. Ein Potpourri der Schmerzen. Ich denke mir immer wieder, wie ist es so ein Gefühl ganz ohne Schmerzen zu sein. Ich kenne das nicht mehr. Durch meinen angeborenen Gleitwirbel habe ich schon als Kind Rücken Probleme gehabt. Diese wurden jedoch nicht ernst genommen. Ich habe auch nicht den richtigen Beruf erlernt, dies wurde mir wieder einmal bestätigt, von der Oberärztin. Das viele heben, drehen und begleiten der Patienten hat sich natürlich nicht gut auf meine Wirbelsäule ausgewirkt. Ebenso der weibliche Wechsel, es werden die Muskeln und Bänder lockerer. Die Stabilität der Wirbelsäule nimmt ab. Ich habe nun einen Termin im Krankenhaus wegen einer Vorbesprechung zur stabilisations Operation der Wirbeln. Die Oberärztin hat mir erklärt, dass ich durch den Gleitwirbel den Drachen im Körper habe. Logisch oder? Jeder Stich im Bereich des Gleitwirbels erzeugt einen Impuls der meine Nervenbahnen aktiviert und erschüttern. Den Drachen im Körper und das Camelion in mir. Reizvolle Wegbegleiter. Da wird es immer schwieriger, das mein ich noch Platz hat. Aber es ist wichtig auch in dieser Situation den Mut nicht zu verlieren. Mein ich ist groß und stark. Alles ist machtbar. In der Ruhe liegt die Kraft.