Die Psychoschiene

Heute war ich schon wieder einmal beim Arzt. Ich gehe schon mit schlechtem Gewissen zu den Ärzten. Ich fühle mich falsch am Platze. Aber was soll ich tun? Ich brauche ja meine verschiedenen Medikamente. Heute war wieder so ein Tag. Mein Hausarzt hat mir nun eine Einweisung in eine psychosomatische Klinik mitgegeben. Er meinte dies sei noch eine Möglichkeit, 6 bis 8 Wochen Aufenthalt. Ebenfalls wurde das Thema Frühpension besprochen. Auch da hätte ich dann bessere Chancen. Weil da drückt die Krankenkasse eher ein Auge zu. Na dann, bin ich wieder einmal auf der Psychoschiene gelandet. Wo wird mich der Zug wohl hinbringen. Werde ich sehen, ich kann es nicht ändern. Alleine die Arzt Briefe. Die Patienten kommt mit einer Unmengen an Befunden zur Untersuchung. Jedoch keiner ist auffällig und erklärt die Symptome der Patienten. Ich habe es satt, das bis jetzt immer noch keine richtige Anerkennung für diese Erkrankung gibt. Es gibt auch keine Aufklärung dafür in der Öffentlichkeit wie für Diabetes oder Kreislauf Erkrankungen. Die Fibromyalgie hat noch kein Gesicht. Immer noch werden viele von uns in die psycho Ecke gestellt. Mittlerweile zweifle ich an meinem Verstand. Aber die Schmerzen sind da. Tag und Nacht. Ein Dauerschmerz. Nach dem halben Tag muss ich mich niederlegen. Ich würde es nicht mehr aushalten. Es gibt Tage, da muss ich mich nach 1 Stunde schon wieder hinlegen. Die Schmerzen am Körper lasse es nicht mehr zu, dass ich auf bleibe. Aber es ist ja psychosomatisch. Das ist eine der einfachsten Dinge, die Psyche ist Schuld. Ich hoffe inständig das ich es noch erleben darf, ich bin Mitte 50 das es eine Untersuchung gibt wo wirklich diese Krankheit Diagnostiziert werden kann. Durch ein Befund Verfahren, das es eine Erkrankung des Körpers ist. Wie erhöhte Leber Werte zum Beispiel. Das würde entlich das Dogma Psycho von den Fibros nehmen.

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